Mitteilungen

„Man frage mich nicht, wer ich bin, und man sage mir nicht, ich solle derselbe bleiben: das ist eine Moral des Personenstandes; sie beherrscht un­se­re Ausweispapiere. Sie möge uns freigeben, wenn es sich darum handelt zu schreiben.“  (Michel Foucault)

 

Januar 2014♦ Im kommenden Jahr werde ich u.a. an einem Phi­lo­so­phie­fe­sti­val teilnehmen, das, unter dem Titel „Ein Fest der Wiederholung“ der Begegnung zwischen Kunst, Musik und Philosophie gewidmet ist. Es wird vom 19. bis 21. 6. 2020 im Nietzsche-Dokumentationszentrum in Naumburg statt­fin­den. Ich werde dort zum Thema der Wiederholung aus philosophisch-psychoanalytischer Perspektive sprechen.

♦ Es ist geplant, die auf der Reichenauer Tagung (im Ok­to­ber dieses Jahres) und auf der DGPPN-Tagung (im No­vem­ber) gehaltenen zeittheoretischen Vorträge mit wei­te­ren Texten zum Thema in einem Sammelband zu ver­öf­fent­li­chen. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Berlin, Dezember 2019

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Ankündigung

Im April 2020 ist es endlich so weit: Der erste Band des dreiteiligen Buchprojektes „Versionen des Den­kens“, an dem ich in den letzten acht Jahren neben meiner Dozenten-Tätigkeit gearbeitet habe, wird im Parodos Verlag er­schei­nen. Der Band kreist um das Thema Enttäuschung und trägt den Titel „Ent­täu­schendes Denken“, die beiden Folgebände werden sich den Themen Widerstand („Wi­der­stän­di­ges Den­ken„) und Hoffnung („Uto­pi­sches Denken“) widmen. Der Verleger hat mich ge­be­ten, einen kleinen Text zur Ankündigung zu schrei­ben und das In­halts­ver­zeich­nis des Buches sowie einen kurzen Textauszug zur Verfügung zu stellen. Wer sich dafür in­te­res­siert, kann die Ankündigung hier online lesen.

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Ältere Mitteilungen

♦ Ein wichtiger Text von mir über Zeiterleben wird jetzt end­lich dem­nächst im Kohlhammer Verlag in einem Sam­mel­band erscheinen (Ankündigung hier).

♦ Mein lange angekündigter Text „Das Böse in der Phi­lo­so­phie“, im Juni 2018 in der Zeitschrift ‚Psychotherapie im Dialog“ erschienen, ist jetzt auch online lesbar: hier.

♦ Ich beteilige mich an einem kleinen Forschungsprojekt zum The­ma „Zeiterleben“. Ein erstes Resultat der Arbeit findet sich hier, ein zweites hier, ein drittes hier und ein vier­tes hier.

♦ Vor einiger Zeit habe ich mich an der Medizinischen Hochschule Brandenburg auf Einladung von Prof. Dr. M. Heinze an einer Seminardiskus­sion beteiligt, in der es um das Verständnis von Freiheit bzw. Selbstbestimmung im medizinisch-psy­chi­a­tri­schen Diskurs ging. Meine Dis­kus­si­ons– bzw. Vor­trags­grund­la­ge ist hier online einsehbar.

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Mittlerweile ist der Sammelband zur Tagung in Er­in­ne­rung an Bernd Heiter von 2017 „Leute zuRechtmachen. Praktiken der Formierung des Menschen in der po­li­ti­schen Gegenwart“ im Parodos-Verlag erschienen. Der Band gliedert sich in zwei Teile. Jeder Teil wird durch einen Text von Bernd Heiter eröffnet, der durch den un­mittelbar folgenden Beitrag kommentiert und dessen The­ma durch die jeweils anschließenden Beiträge ver­tieft wird. Die Autoren der Beiträge sind: Th. Billmeier, S. Guski-Leinwand, W. Heuer, U. Heuner, Chr. Kupke, St. Rosenmüller, R. Sonderegger und N. Trcka. Her­aus­ge­ge­ben habe ich den Band gemeinsam mit Chr. Kurth und St. Rosenmüller.

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Im Oktober 2018 begann ein von Dirk Quadflieg und mir mit Unterstützung der GPWP (www.gpwp.de) organisiertes Kolloquium zum Seminar von Jacques Lacan, Buch XI (1964): Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse. Die Kolloquiumsgruppe setzt sich zu etwa gleichen Teilen aus Interessierten mit Leipziger und Berliner Wohnsitz zusammen. Deshalb finden die Kolloquien abwechselnd in Berlin und Leipzig statt, und zwar an fol­gen­den Samstagen, jeweils um 14.30 Uhr: 13.10.18 (Leipzig), 3.11.18 (Berlin), 8.12.18 (Leipzig), 12.1.19 (Ber­lin) und 23.2.19 (Leipzig), 13.4.19 (Berlin), 11.5.19 (Leipzig), 15.6.19 (Berlin), 20.7.19 (Leipzig), 21.9.19 (Berlin), 26.10.19 (Leipzig), 16.11.19 (Leip­zig) und 11.1.19 (Berlin). Weitere Termine folgen. Ort der Tref­fen in Leipzig: Se­mi­nar­raum des Instituts für Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, Gebäude des GWZ („Gei­stes­wis­sen­schaft­li­ches Zentrum“), Beethovenstraße 15, Raumnummer H5 1.16. Ort der Treffen in Berlin: Charité-Klinik für Psychiatrie und Psy­cho­the­rapie,  Schu­mann­stra­ße 20/21, 10117 Berlin, Seminarraum, auch: „Bon­hoeffer­raum“. Interessierte mel­den sich bitte per E-Mail.

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Am 16.9.17 fand im Berliner BIPP (Berliner Institut für Psy­cho­the­ra­pie und Psychoanalyse e.V.) eine von mir mit or­ga­ni­sier­te Tagung der GPWP statt. Sie widmete sich dem Thema „Leute zurechtmachen. Praktiken der For­mie­rung des Men­schen in der politischen Gegenwart“. Der Titel ging auf einen Text meines im letzten Jahr ver­stor­be­nen Freundes und Kollegen Bernd Heiter zurück. Wir, Thilo Billmeier, Ulf Heuner, Christoph Kurth, Stefanie Ro­sen­mül­ler, Nina Trcka und ich, wollten ihn mit dieser Tagung ehren. Ein Buch mit den Vorträgen der Genannten sowie von Wolfgang Heuer, Susanne Guski-Leinwand und Ruth Sonderegger ist in Vorbereitung. Es wird im Parodos Ver­lag Berlin in der Reihe erscheinen, in der bisher auch alle anderen GPWP-Bände erschienen sind.

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gpwp-freiheitsband

Im November 2016 ist ein Sammelband er­schienen, an dem ich als Herausgeber und Autor mit­ge­ar­be­itet habe: Freiheit zwi­schen Normativität und Kre­a­ti­vi­tät, hrsg. v. I. Eckle, M. Heinze et al., Berlin 2016. Das Buch ist im Parodos Verlag erschienen. Es do­ku­men­tiert die Ju­bi­lä­ums­ta­gung der GPWP, die am 9. und 10. Mai 2014 aus Anlass des 20-jährigen Be­ste­hens der Gesellschaft statt­fand. Autoren des Bandes sind (in der Reihenfolge der Beiträge): Dirk Quadflieg, Milan Pru­cha, Rudolf Bernet, Stefanie Rosenmüller, Klaus Le­fe­rink, Joachim Küchenhoff, Emil Angehrn und Kai Vo­ge­ley. Ich selbst bin mit dem Beitrag vertreten: „Versuch über die Mög­lich­keit und die Unmöglichkeit von Freiheit. Entwurf ei­nes relativistischen Freiheitskonzepts.“ Au­ßer­dem findet sich im Anhang mein Einleitungs-Vortrag abgedruckt, den ich anlässlich der Tagung gehalten habe und den man online auch als Blogbeitrag unter dem Titel Nach zwanzig Jahren nachlesen kann.

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Viele meiner Texte sind in wissenschaftlichen Sammelbänden veröffentlicht worden (vgl. die Bibliographie). In den letzten Jahren habe ich mich jedoch anderen, mehr es­sayi­sti­schen Formen des Schreibens zugewandt. Bei Interesse an solchen Texten von mir verweise ich auf meinen Blog Philosophische Notizen.

Online abrufbar sind darüber hinaus von mir z. Zt. folgende Texte:

  1. zwei Texte zu Lacan und Kristeva:
  2. zwei Texte aus dem „E-Journal für Philosophie und Psychiatrie“:
    • Was ist so unverständlich am Wahn? Philosophisch-kritische Darstellung des Jasper’schen Unverständlichkeitstheorems, in: E-Journal für Philosophie und Psychiatrie, 2008, http://www.jfpp.org/jfpp-1-2008-01.html
    • Die Zeitlichkeit biographischer Erfahrung. Für ein erweitertes Verständnis des Biographiekonzepts, in: E-Journal für Philosophie und Psychiatrie, 2011, http://www.jfpp.org/83.html
  3. und zwei Texte aus dem E-Journal „Philosophie der Psychologie“:
    • Metaphysischer Determinismus und naturgeschichtliche Freiheit. Zur ge­gen­wär­ti­gen Debatte über Willensfreiheit und Gehirndeterminismus, in: E-Jour­nal Philosophie der Psychologie, Nr. 6, Oktober 2006, abrufbar unter: http://www.jp.philo.at/texte/KupkeC1.pdf
    • Subjekt und Individuum. Zur Bedeutsamkeit ihres philosophischen Unterschieds in der psychiatrischen Praxis, in: E-Journal Philosophie der Psychologie, Nr. 8, Juni 2007, http://www.jp.philo.at/texte/KupkeC2.pdf

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